top of page
  • Khalil Berro

Von nichts zu Capybara

Zu erlernen, wie man ein 3D Modell im Blender kreiert, hat mir viel Freude bereitet. Da ich noch nie grossartig etwas im Blender modelliert habe, musste ich mir zuerst mit Tutorials die Arbeitsweise beibringen. So habe ich mir ein Tutorial zu der Erstellung eines Lowpoly Modells angeschaut und dazu jeweils die verschiedenen Schritte getestet. Schnell wurde mir bewusst, dass die Basics keine Raketenwissenschaft sind, jedoch brauch man Übung, dass man jeweils die verschiedenen Funktionen, Buttons und Einstellungen findet und Shortcuts kennt. Über die Stunden hinweg wurde ich immer vertrauter mit den Funktionen und konnte relativ schnell navigieren und Veränderungen vornehmen.

So habe ich anhand eines Referenzbildes begonnen, das Capybara mithilfe von Planes, welche ich jeweils extrudiert habe, zu modellieren. Nach diesem Schritt hatte ich eine 2D Version des Capybaras, jedoch ohne Beine. Somit habe ich diese Plane extrudiert, zu der halben Breite des Tieres und anschliessend den Mirror Modifier benutzt, um das Tier zu komplettieren. Nun ging es an das Vervollständigen der Beine, was nun im 3D Raum stattgefunden hat und ich ebenfalls mithilfe von extruding umgesetzt habe. Dieser Teil war am aufwändigsten, auch da das notwendige Skalieren der Extremitäten dazu führte, dass die Beine immer dünner wurden. Dies und vieles mehr musste dann ausgebessert werden, was für mich ziemlich viel Zeit beanspruchte, da mir immer wieder etwas aufgefallen ist, was hätte besser sein können.


Sobald das Modell fertig war, ging es auch schon an das Texturieren. Zuerst musste ich lernen, wie ich UV-unwrapping anwende, um das Tier anmalen zu können. Das Ganze funktionierte relativ gut und war für mich auch verständlich aufgebaut. So konnte ich dem Capybara eine Grundfarbe geben und Einzelheiten, wie Augen, Nase und Mund auch direkt im 3D Raum anfärben.



Zudem habe ich die Schnauze und Füsse des Capybaras mithilfe einer Roughnessmap, die ich direkt im 3D Raum auf das Modell zeichnen konnte, glänzender gemacht, um ein Gefühl von Feuchtigkeit zu verleihen. All-in all hat mir das Modellieren viel Spass gemacht und nun kenne ich die Basics der Modellierung und Texturenbearbeitung.


5 views0 comments

Recent Posts

See All
bottom of page